Kunstpioniere 2019

Angehende Erzieherinnen forschen und arbeiten zu der Ausstellung: „INKY BYTES TUSCHESPUREN IM DIGITALZEITALTER“

Innerhalb des Kunstprogramms KUNSTPIONIERE der Behörde für Schule und Berufsbildung entwickelten die Schülerinnen der
E 182-1 eigene künstlerische Positionen – inspiriert durch die Ausstellung „Inky Bytes“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und begleitet von der Künstlerin Si-Ying Fung und der Kunstpädagogin Daniela Freytag.

Die angehenden Erzieherinnen setzten sich intensiv und engagiert im Laufe ihrer ästhetischen Forschung mit eigenen Themen und Fragen auseinander. Dabei wurden beispielsweise „chinesische Symbole“ und „Zeichen“ erforscht. Einige Schülerinnen setzten sich mit dem Thema Kultur, mit eigenen kulturellen Prägungen und interkulturellen Lebensweisen anhand von Fotografien und Collagen auseinander.

Am 10. Januar 2019 um 16:00 Uhr fand unsere Blitzausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe im Hubertus Wald Kinderreich statt. Die Besucherinnen und Besucher waren beeindruckt von den vielfältigen künstlerischen Positionen, Gestaltungsweisen und Materialien. Es wurden beispielsweise Tuschabreibungen, Bilder mit Ölpastellkreide, Acrylfarben, Wasserfarben, ein handgenähtes traditionelles mongolisches Kleid, fein gestickte Perlenbänder und bestickte Blätter, Masken, Collagen, Assemblagen, Ebru Kunst oder „Mit Wasser tanzende Farben“, Tonarbeiten, sowie Fotografien präsentiert.

Vielschichtige und spannende Einblicke in den Prozess der Ästhetischen Forschung ermöglichten die prozessbegleitenden Forschungsbücher der Schülerinnen.

Eine Schülerin schrieb: „Die Arbeiten mit Ton und die Spurgewinnung mit der Tusche haben mir sehr viel Spaß gemacht. Die natürliche Schönheit der Natur wird durch die Tusche hervorgehoben. Dieses Sichtbarmachen von natürlichen Linien war eine Freude. Es war phantasieanregend und interessant.“

Eine andere Schülerin reflektierte in ihrem Buch: „Das gute ist (…) ich werde sensibel, wenn ich sowas mit Kindern oder Jugendlichen mache. (…) für jedes Interesse, jeden Geschmack etwas dabei zu haben, genug Zeit zu geben, (…) sie frei zu lassen. (…) schaffen, dass jeder für sich etwas entdecken und machen kann.“

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Projektbeteiligten für die Zusammenarbeit.

Museum für Kunst und Gewerbe

Link für das Konzept der Ästhetischen Forschung

Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik 2 in Hamburg-Altona