Unsere Profile

Unsere 10 Profile in der Übersicht

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Heilpädagogik

In den sozialpädagogischen Einrichtungen sind Sie als zukünftige Erzieher*innen der Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, Inklusion zu verwirklichen. Ziel dieses 400-stündigen Profils ist es daher, Sie intensiv auf die professionelle heilpädagogische Begleitung und Unterstützung insbesondere von behinderten Kindern in Kindertagesstätten, aber auch von erwachsenen Menschen mit Behinderungen, vorzubereiten. Dies erfordert von Ihnen eine inklusive Haltung, nach der Menschen mit Behinderungen endlich nicht mehr als „Sondergruppe“ betrachtet werden, sondern als Menschen, deren Unterstützungs- und Bildungsbedarf wie der aller Menschen ist, nämlich spezifisch und individuell. Kinder wie Erwachsene, z. B. mit dem Down-Syndrom, einer Zerebralparese oder mit einer Autismus-Spektrum-Störung, brauchen kompetente Erzieher*innen, von denen sie in ihren Besonderheiten und mit ihren Stärken wahrgenommen, in ihrer Identitätsentwicklung und der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützt sowie in ihren Potenzialen gefördert werden.

Neben der Entwicklung einer inklusiven Haltung verlangt die Umsetzung von Inklusion von Ihnen konkretes Handeln auf unterschiedlichen Ebenen. Hierfür benötigen Sie vertiefte heilpädagogische, psychologische und medizinische Kenntnisse, aber auch Wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen heilpädagogischen Handelns. Sie müssen zudem in der Lage sein, Förderbedarfe zu erkennen sowie individuelle pädagogische Interventionen im interdisziplinären Team zu planen, umzusetzen und zu reflektieren. Da es in der Kita nicht nur um das „Dabeisein“ behinderter Kinder geht, sondern um das regelmäßige Miteinander im Tun und die Gleichberechtigung in der Interaktion aller, müssen inklusive Prozesse angeregt und hierfür förderliche Rahmenbedingungen gestaltet werden. Dazu gehört auch, sensibel zu sein für Ausgrenzungstendenzen und Barrieren, die die soziale Teilhabe im Alltag behindern. Auf diese Aufgaben und Herausforderungen soll Sie der Profilkurs Heilpädagogik vorbereiten.

Um einen Praxistransfer zu gewährleisten, richtet sich dieses Profil an alle Schüler*innen in der BWB- oder FS-Ausbildung, die in einer Einrichtung mit Menschen mit Behinderungen arbeiten bzw. ihr anstehendes Schwerpunktpraktikum in diesem Arbeitsfeld absolvieren werden. Dies umfasst insbesondere integrative oder heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, aber auch inklusive Schulen (Schwerpunktschulen) oder Sonderschulen sowie Wohngruppen und Arbeitsstellen für Menschen mit Behinderungen.

Absolvent*innen dieses Profils haben bei Erfüllung spezifischer Voraussetzungen die Möglichkeit als „heilpädagogisch Qualifizierte“ im Sinne des Landesrahmenvertrages „Kinderbetreuung in Kindertagesstätten“ anerkannt zu werden.

 

Themenschwerpunkte des Profils:

  • kritische Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Werten und Einstellungen zu „Behinderung“
  • Geschichte, Leitprinzipien und Konzepte inklusiven heilpädagogischen Arbeitens
  • Rollenanforderungen an die professionelle heilpädagogische Begleitung
  • Rechtliche Grundlagen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
  • Entwicklungspsychologisches und medizinisches Wissen zu unterschiedlichen Behinderungsbildern
    Unterstützung von Sprache, Sprechen und Kommunikation
  • Interdisziplinären Frühförderung, heilpädagogische Diagnostik und Förderplanung
    Pädagogisch-didaktische Ansätze der Förderung (Schwerpunkte: Psychomotorik, Musik oder Gestalten)
  • Begleitung von und Kooperation mit Familien mit behinderten Kindern
  • Besonderheiten in der Pflege und in der Alltagsbegleitung
    Unterstützungssysteme und Beratungsstellen in Hamburg
Skandinavien-Mobilität

Das frühkindliche Bildungssystem in Schweden und Deutschland ganz praktisch im Vergleich

Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Interessent*innen, die ihr Schwerpunktpraktikum im Krippen- und Elementarbereich absolvieren möchten.

Die Teilnehmer*innen dieses VTs gewinnen nicht nur einen theoretischen Eindruck, sondern erhalten zudem die Möglichkeit, die Arbeits- und Lebenswelten sowie das Erziehungs- und Bildungssystem in Schweden während eines Praktikums in Stockholm kennenzulernen. Hierfür wird das Schwerpunktpraktikum im 4. und 5. Semester geteilt: die erste Hälfte wird in Einrichtungen unserer schwedischen Kooperationspartner geleistet und die zweite Hälfte in Einrichtungen in Hamburg absolviert.

Dieses Projekt wird durch Erasmus+ gefördert und die Teilnehmer*innen erhalten für den Zeitraum des Aufenthaltes in Schweden Stipendien.

Im Vertiefungskurs setzen sich die Teilnehmer*innen intensiv mit dem schwedischen Erziehungs- und Betreuungssystem auseinander. Sie nehmen Gemeinsamkeiten und Unterschiede des deutschen und schwedischen Bildungssystems vor dem Hintergrund von päd. Qualitätsmerkmalen in den Blick. Im Fokus steht u.a. das Arbeiten mit Lehrplänen. Weitere Inhalte des VTs sind Themen und pädagogische Konzepte wie „Gleichbehandlung“, „Partizipation“ und „Freispiel“. Darüber hinaus thematisiert dieser Kurs auch interkulturelle Kompetenzen und schafft ein Bewusstsein und ein Verständnis für andere Kulturen und Länder und ermöglicht das Lernen einer Fremdsprache.

Die Teilnehmer*innen lernen innerhalb eines 2,5-monatigen Praktikums die Rahmenbedingungen, Konzepte und Methoden der päd. Arbeit in Schweden kennen und gewinnen damit einen Bezugsrahmen für ihr Arbeit im anschließenden Praktikum im Krippen- und Elementarbereich in Hamburg. Sie werden angeregt ihre pädagogischen Leitideen und professionelle Haltung zu reflektieren und vor diesem Hintergrund, ihre Handlungsmöglichkeiten in der pädagogischen Arbeit zu erweitern.

Zentrale Fragestellungen des Vertiefungskurses sind:

  • Worin liegen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Frühkindlichen Bildung in Schweden und Deutschland?
  • Was können wir in diesem Zusammenhang von Schweden lernen?
  • Welche pädagogischen Inhalte und Konzepte sind in der schwedischen Frühkindlichen Bildung zentral?
  • Was ist unter pädagogischer Qualität zu verstehen und wie lassen sich die Beobachtungsergebnisse im Schwerpunktpraktikum einordnen?

Ziel

Die Teilnehmer*innen verfügen über vertiefte Kenntnisse des schwedischen Bildungssystems und lernen schwedische Kindertageseinrichtungen und das Arbeiten mit Lehrplänen als kennen.

Die Teilnehmer*innen sind in der Lage

  • Unterschiede in Bildungssystemen zu erkennen und diese im Rahmen der pädagogischen Qualität einzuordnen und für sich zu bewerten.
  • Inhalte und Vorgaben von Lehrplänen oder Bildungsempfehlungen methodisch umzusetzen und Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern entsprechend zu gestalten und zu reflektieren.
  • Ihre pädagogischen Leitideen und ihre professionelle Haltung zu reflektieren und vor diesem Hintergrund, ihre Handlungsmöglichkeiten in der pädagogischen Arbeit zu erweitern.

Eingangsvoraussetzungen:

Interesse an Bildungssystemen, ihren Rahmenbedingungen, Konzepten und Methoden
Bereitschaft zur Erarbeitung einer pädagogischen Position zum Thema
Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Biografie und Erfahrungen
Hohes Maß an eigenverantwortlichen und verbindlichen Arbeiten
Bereitschaft sich mit anderen Kulturen und Ländern auseinanderzusetzen und eine Fremdsprache zu erlernen
finanzielle Eigenmittel für den Auslandsaufenthalt

Erlebnispädagogik und Spielkultur

Text kommt

Vielfalt Sprache

„Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten“ (Jean Paul)

Wie kann ich (Bilder-)Bücher kreativ und sprachanregend einsetzen? Auf welche Weise können Bücher eine kultur- und gendersensible Arbeit unterstützen?

Welchen Beitrag können Bücher und andere Medien, aber auch Musik, Gestaltung, Bewegung zu einer sprachförderlichen Arbeit in der Kita leisten? Wie kann es gelingen, eine sprech- und sprachfreudige Kultur in einem mehrsprachigen Umfeld zu gestalten?

Diese und andere  Fragen greifen wir im Profil Vielfalt Sprache auf.

 

Der durchgängige Grundgedanke aller Kurse dieses Profils ist die Verknüpfung unterschiedlicher Bildungsbereiche- Gestaltung, Musik, Bewegung, Medien- mit sprachlicher Bildung. Leitendes Prinzip ist dabei die Verbindung von theoretischem Wissen mit eigenem praktischem Tun.

 

Kinder erschließen sich mit Sprache die Welt, die sie umgibt. Sprache öffnet ihnen Türen zu allen sozialen Prozessen und sichert ihnen die Teilhabe an Bildungsprozessen in Familie, Kita und Schule; und (Bilder-) Bücher helfen die Welt zu begreifen.

 

Sie vertiefen Ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Grundlagenunterricht zu Sprachentwicklungsprozessen und zu Methoden der Unterstützung sprachlicher Bildung, zu Mehrsprachigkeit, zur Entwicklung der Schreib- und Lesefähigkeit.

 

Beteiligte Kurse:

160stündiger Kurs Vielfalt Sprache
Literacy in Kita und Schule (Teil 1)
Sprache kreativ (Teil 2)
80stündige Kurse Vielfalt Sprache (Bsp.)
Sprache in Bewegung
Sprache im Fokus
Kommunikation professionalisieren
Diversität und Persönlichkeitsentwicklung
Kunst, Kultur und Medien
Experimentieren mit Kindern im Kindergartenalter

Bitte achten Sie bei der Auswahl einzelner Kurse dieses Profils darauf, dass Unterrichtseinheiten vom regulären Stundenplan abweichen können (z.B. durch Exkursionen) und Ihnen ggf. zusätzliche Kosten entstehen können!

Erlebnisraum Natur, Nachhaltigkeit, Forschendes Lernen

„Mit dem Erstaunen fängt das Forschen an.“  (Herrmann Hesse)

Kinder erkunden eigenaktiv mit all ihren Sinnen die Welt. Sie entwickeln aus ihrer Lebenswelt, aus alltäglichen Bezügen heraus Interessen und Fragen und setzen sich mit ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt auseinander. Hierbei wird deutlich, dass bereits junge Kinder Neugier, Begeisterung und großes Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen zeigen.

 

Wie können Sie als zukünftige Erzieher/in die Entdeckungen der Kinder aufgreifen und ihren Forscherdrang durch geeignete Impulse unterstützen? Und dabei gleichzeitig noch die Sprache fördern?
„Wer forscht, der fragt“ und „Wer fragt, der forscht“! Das gemeinsame Entdecken und Forschen bietet viele Sprechanlässe, denn Kinder fassen ihre Begeisterung über Naturphänomene gerne in Worte. Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und verschiedenste Phänomene unter die Lupe nehmen.
Vieles in der Welt und in unseren Gesellschaften verändert sich in rasanter Weise. Bestenfalls können wir sie so gestalten, dass z.B. Ressourcen sozial gerechter verteilt werden und kommende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden. Schon in KiTa und Grundschule können sich Kinder mit Fragen dazu auseinandersetzen und so an Entscheidungsprozessen teilhaben. Sie, als zukünftige pädagogische Fachkraft, werden als Bildungs- bzw. Lernbegleiter*in verstanden und agieren als Vorbild. Je mehr Sie also selber zu diesen Bildungsbereichen wissen, umso authentischer können Sie in Ihrer Rolle sein.

In diesem Profil werden die Bildungsbereiche Naturwissenschaften, Umweltpädagogik und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung miteinander verknüpft. Dabei wird besonderer Wert auf das Verbinden Ihres theoretischen Wissens aus dem Grundlagenunterricht mit eigenem praktischem Tun gelegt.

Beteiligte Kurse:

160stündiger Basiskurs

  • Mit Kindern sprachbildend experimentieren
  • Umwelt entdecken und nachhaltig handeln
  • Den Dingen auf der Spur

 

80stündige Kurse (Bsp.)

  • Gemeinsam mit Kindern im Elementar- und Grundschulalter experimentieren
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Ernährung fürs Klima
  • Klima Schützen – Biodiversität
  • Urban Gardening

 

Bitte achten Sie bei der Auswahl einzelner Kurse dieses Profils darauf, dass Unterrichtseinheiten vom regulären Stundenplan abweichen können (z.B. durch Exkursionen) und Ihnen ggf. zusätzliche Kosten entstehen können!

Beratung und Kooperation

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Bewegung und Gesundheit

In dem Profil Bewegung und Gesundheit wollen wir uns mit verschiedenen gesundheitlichen Aspekten, die insbesondere für Erzieher*innen und ihrer Gesundheitserhaltung und Gesundheitsförderung  relevant sind beschäftigen. In diesem Profil können zwei Basiskurse gewählt werden. In einem Basiskurs beschäftigen wir uns mit dem Thema Gesundheit erhalten und fördern. In dem Kurs werden Möglichkeiten zur Gesundheitserhaltung theoretisch erarbeitet und praktisch erprobt werden. Neben dem Thema Bewegung und Fitness sind auch Ernährung und Gesundheit und fernöstliche Sportarten Bestandteil des Kurses. Wie kann ich körperliche Fitness erreichen und erhalten? Welche Bewegungsarten sind förderlich für meinen Berufsalltag? Was ist eine gesunde Balance von An- und Entspannung?

Ein weiterer Grundbaustein ist die Psychomotorik. Hier soll theoretisch und praktisch erfahren werde, wie man Kinder in ihrer motorischen Entwicklung begleiten und fördern kann. Thematisch wird die motorische Entwicklung von Kindern betrachtet und entwicklungsentsprechende Angebote aus der Psychomotorik vorgestellt und erprobt. Es sollen psychomotorische Angebote für Kinder geplant, durchgeführt und reflektiert werden. Dazu zählen unter anderem Bewegungslandschaften, die im Bewegungsraum aufgebaut werden.

Aufbauende Kurse in diesem Profilunterricht beschäftigen sich beispielsweise mit unterschiedliche Gesundheitssportarten für die angehenden Erzieher*innen wie Tanzen oder Rückenschule oder auch Kurse, die unterschiedliche Bewegungsangeboten für spätere Zielgruppen, wie Ringen und Raufen (für Kinder ab 6 Jahren) oder Bewegungsangebote für Kinder ab 1 Jahr (nach Pikkler und Hengstenberg) vertiefen. Aber auch Themen wie Suchtprävention, Salutogenese, Sprache in Bewegung und Rhytmik können in diesem Profil vertiefend gewählt werden.

Bei einzelnen Kursen dieses Profils können Unterrichtseinheiten vom regulären Stundenplan abweichen (z.B. durch Exkursionen) und ggf. zusätzliche Kosten entstehen.!

Diversität und Persönlichkeitsentwicklung

In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Veränderung wird ein Verständnis der Vielfalt menschlicher Ausdrucksformen immer wichtiger. Gesellschaftliche Vielfalt wertzuschätzen, bedeutet unterschiedliche Lebensentwürfe in all ihren unterschiedlichen Facetten bezogen auf Geschlecht, Herkunft, körperliche Situation, soziale Lage, Religion, Bildung etc. der Menschen anzuerkennen und als Bereicherung zu verstehen. Diesen gesellschaftlichen und individuellen Gegebenheiten stehen dennoch vielfach Formen gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit gegenüber: als Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Sexismus und Behindertenfeindlichkeit. Aus solchen Haltungen entstehen häufig Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen. Diskriminierungen gehören zu unserem Alltag, denn sie drücken sich nicht zwangsläufig in manifester Gewalt aus, sondern sie äußeren sich auch in subtilen Anspielungen, pauschalen Aussagen, Abneigung und Kontaktvermeidung. Nicht immer geben sich Diskriminierungen deutlich zu erkennen, aber sie sind – je nach Perspektive und Ausmaß – auf der zwischenmenschlichen, institutionellen und gesellschaftlich-kulturellen ebene stets vorhanden.

Aus diesen Gründen hat dieser VT-Kurs das Ziel sich mit der bestehenden gesellschaftlichen Vielfalt genauer auseinanderzusetzen. Hierbei stets mit der Perspektive auf die eigene berufliche Handlungskompetenz, bezogen auf den Umgang mit Vielfalt. Daher benötigen Sie als eine Voraussetzung für die Arbeit in diesem VT-Kurs eine grundsätzlich bejahende Haltung zu den vielfältigen und  komplexen Lebensformen in der Gesellschaft, wie Sie auch später in Ihrer beruflichen Praxis von Bedeutung ist. Deshalb ist Ihre Bereitschaft wichtig, sich in sozialpädagogischen Zusammenhängen mit gesellschaftlicher Vielfalt auseinanderzusetzen und auch die eigenen Standpunkte vertiefend zu betrachten und zu reflektieren. Sie werden zunächst theoretische Konzepte und Angebote, die die Chancen von gesellschaftlicher Vielfalt als grundsätzliches Prinzip nutzen, kennen lernen, um sie kritisch zu beurteilen und daraus Elemente für die eigene sozialpädagogische Praxis zu entnehmen.

Darstellende Künste: Musik/ Theater

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Bildende Künste: Kunst, Kultur, Medien

Künstlerische, kulturelle, mediale, kreative und gestalterische Zugänge und Methoden finden wir in sozialpädagogischen Kontexten in vielfältiger Weise. Kinder und Jugendliche setzen sich mit ästhetischen, künstlerischen und medialen Ausdrucksmitteln mit sich, der sozialen und dinglichen Welt auseinander. Ästhetisch-künstlerische, kulturelle und mediale Praxis eröffnet spielerische, kreative und experimentelle Räume zur Selbst- und Welterfahrung. Ästhetische Erfahrungen können Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung eines positiven Selbstbildes unterstützen.

Resümee – Ausgewählte Werke VT Kurs Kunst – und Kulturarbeit 138

Im Profil Bildende Künste werden die Bildungsbereiche Gestaltung, Medien, Entwicklung & Bildung, sowie Sozialpädagogisches Handeln verknüpft. Sowohl kunstpädagogische als auch medienpädagogische Lehr- und Lernprozesse werden theoriegeleitet und praktisch initiiert und reflektiert. Je nach Interesse der Kursteilnehmer*innen werden ausgewählte ästhetisch-künstlerische Ausdrucksformen, wie z.B. Malerei und Fotografie bis hin zu Mixed Media und Mixed Art exemplarisch erprobt und vertieft. Mögliche weitere Ausdrucksformen: Zeichnen, Plastisches Gestalten, Urban Art, Land-Art, Stop Motion Film, Soundcollagen, audiovisuelle Medien und Programmierung.

Ausgehend von Ihren kunst- und medienpädagogischen Themen und Fragestellungen planen und initiieren Sie kreative Prozesse didaktisch, methodisch, kompetenzorientiert und zielgruppengerecht. Ziel ist es, kreative Prozesse mit Jugendlichen, Menschen mit Assistenzbedarf, Schulkindern, Elementarkindern und Kleinstkindern entwickeln, begleiten und reflektieren zu können.

Beteiligte Kurse: Im „Profil Bildende Künste – Kunst, Kultur und Medien“ werden wechselweise kunstpädagogische und medienpädagogische Basiskurse angeboten. Beispielsweise werden nach dem 160 stündigen Basiskurs „Medienpädagogik in sozialpädagogischen Kontexten“ weiterführende 80 stündige Kurse aus dem kunstpädagogischen Schwerpunkt angeboten.

 

160stündige Basiskurse im 3. und 4. Semester

Kunst- und Kulturarbeit in sozialpädagogischen Kontexten
Medienpädagogik in sozialpädagogischen Kontexten

80stündige ergänzende Kurse aus den kunst- und medienpädagogischen Schwerpunkten

Medienpädagogischer Schwerpunkt (Bsp.):

Medienpädagogik in Krippe und Kita
Kritischer Medienkonsum, Onlinesucht, Suchtprophylaxe
Kunstpädagogischer Schwerpunkt (Bsp.):

Ästhetische Forschung in Schule und Kita
Von der Idee zum Werk
Druckwerkstatt – Monotypie, Materialdruck, Linoldruck u.a.
Spurensuche & Stadtteilgeschichte
Politik trifft Kunst (Urban Art)
Bitte achten Sie bei der Auswahl einzelner Kurse dieses Profils darauf, dass Unterrichtseinheiten vom regulären Stundenplan abweichen können (z.B. durch Exkursionen) und Ihnen ggf. zusätzliche Kosten entstehen können!

Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik 2 in Hamburg-Altona